Samstag, 19. November 2016

Kilian spielt: "Mission to Mars 2049"







Da ich neben dem Schreiben auch begeisterter Spiele-Spieler bin (Brett- und Kartenspiele, neuerdings auch ein Tabletop-Spiel), möchte ich gerne von dem ein- oder anderen Spiel berichten, welches ich mit Family and Friends gespielt habe. Beginnen möchte ich mit:

„Mission to Mars 2049“

Darum geht’s:
Spielbox
Zwei bis vier Spieler übernehmen die Rolle von Siedlern auf dem Roten Planeten und versuchen als Erster die mit Wassereis bedeckte Polkappe des Planeten zu erreichen. Um die notwendigen Ressourcen dafür zu erhalten, müssen Food-, Air- und Mineralstations errichtet werden, die wiederum per Würfelwurf die jeweiligen Rohstoffe abwerfen. Mit diesen kann weiter gebaut werden, um den Weg bis zur Polkappe zu kolonisieren. Neben Bases und Stations können die Spieler „Friendly Mission Cards“ oder „Aggressive Mission Cards“ erwerben, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Die freundlichen Missionen beziehen sich auf denjenigen, der die Karte gespielt hat, während die aggressiven Missionen gegen die anderen Spieler gehen. Wer es zuerst geschafft hat, am Pol eine H2O-Station zu errichten, gewinnt das Spiel.

Gaming Experience:
Bei „Mission to Mars 2049“ handelt es sich um ein mehr oder weniger harmloses Wettlauf- bzw. Aufbauspiel, strategische Möglichkeiten sowie die Interaktion untereinander sind bis auf die „Aggressive Mission Cards“ wenig ausgeprägt. Das Spiel ist in englischer Sprache, es gibt jedoch mittlerweile ein Erweiterungspack mit einer deutschsprachigen Version von Karten und Regelheft.
Der Startaufbau für 3 Spieler
Die Rohstoffe erhält man im bekannten Siedler-von-Catan-Prinzip, Bevorratungsmöglichkeiten über Stack-Token schützen hier vor Verlust und senken den Frustfaktor. Das Artwork ist insgesamt sehr gelungen und stimmungsvoll. Der Mars auf dem Spielbrett sieht sehr gut aus, ebenso originell sind die Symbole für die drei Rohstoffarten. Auch die restlichen Karten fügen sich gut in das Future-Theme des Spieles ein und tragen zum Raumfahrerambiente bei.
 
Spieler Rot hat gewonnen
Fazit:
„Mission to Mars 2049“ ist schnell ausgepackt und schnell erklärt, mit ca. 45 Minuten für eine Runde kein abendfüllendes Spiel. Einerseits ist es erfreulich unkompliziert und zügig im Spielfluss, andererseits bezüglich Strategie und Interaktion fast schon zu anspruchslos. Es eignet sich gut für zwischendurch, meiner Einschätzung nach kommt man mit Schulenglisch gut zurecht. Ob die Menschheit im Jahr 2049 wirklich zum Mars fliegt, bleibt abzuwarten :)



Bilder + Text (c) Kilian Braun 2016

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