Donnerstag, 30. Juni 2016

Hier ist die erste Aufnahme meiner Hörbuch-Demo: der Prolog aus "Wulferan. Der dunkle Held." Es wurde bzgl. der Produktion noch nicht ins Detail gegangen, z. B. ist einmal das Umblättern zu hören, was natürlich bei einer finalen Aufnahme nicht mehr enthalten wäre. Wie findet ihr es?

Donnerstag, 23. Juni 2016

Ich hatte kürzlich die wunderbare Gelegenheit, bei Harald Schuhbauer, einem befreundeten Musiker, eine Hörbuch-Demoaufnahme in seinem noch fast neuen Studio zu machen. Das Ergebnis kann sich hören lassen :)

Sonntag, 19. Juni 2016

Bericht von der NordCon2016





Hamburg liegt ja bekanntlich im Norden, daher ist es wenig verwunderlich, dass dort die jährliche Convention für fantastische Spiele und Literatur schlichtweg „NordCon“ heißt. Mit einer Zusage für eine Lesung als Programmpunkt bekam ich die Gelegenheit, das heimatliche Bayern wieder einmal an einem Wochenende zu verlassen. Bereits am Freitag bin ich angereist, da ich zum Start der Veranstaltung am Freitag Abend mitgebrachte Plakate aufhängen durfte. Zudem hatte ich mir vorgenommen, den Freitag für eine erste Orientierung auf dem Gelände zu nutzen, schließlich war es ja meine erste NordCon. Und tatsächlich bin ich bestimmt zwei Stunden mit Programmheft in der Hand umhergewandert und habe versucht mir zu merken, wie Lageplan im Heft zur Wirklichkeit zusammenpasst. Bei dem vielseitigen Programm muss sich niemand langweilen und man kann sich praktisch Rund um die Uhr beschäftigen. Wer zwischendurch eine Mütze voll Schlaf braucht, kann sein Nachtlager im Schlafsaal einrichten.



Am Samstag Vormittag stand gleich meine Lesung auf dem Programm: Von 11-12 Uhr konnte ich interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen einen Einblick in Wulferan. Der dunkle Held geben und hatte den Eindruck, dass ich alle gut unterhalten konnte. Zur Autorenbühne um 18 Uhr war ich ebenfalls eingeladen und hatte somit zunächst den Nachmittag zur freien Verfügung. Ich habe mir etwas über das Veröffentlichen von eigenen Rollenspielsystemen angehört (unglaublich, wie komplex das Thema ist) und mit großem Vergnügen an einem Rollenspiel-Improvisationsworkshop teilgenommen. Zwischendurch gab es immer wieder eine Stärkung und reichlich Kaffee in meinen NordCon-Becher, den ich als Dankeschön geschenkt bekommen habe. Ich habe einer Larp-Schlacht zugeschaut und wohlwollend zur Kenntnis genommen, dass hier trotz Polsterwaffen realistischer gekämpft wird, als so manches Mal in Film und Fernsehen (wer wild voranstürmt und den Helden spielt, ist praktisch sofort „tot“ …). 



Bei der Autorenbühne war ich einer von zehn Autoren, die einem größeren Publikum einzeln kurz vorgestellt und interviewt wurden. Im Anschluss hatte jeder fünf Minuten Zeit, eine Textstelle aus seinem Werk vorzutragen. Somit entstand ein abwechslungsreiches Angebot, unterschiedlichste Subgenres der Fantastik wurden bedient. Ich habe mich sehr gefreut, teilnehmen zu dürfen, und konnte noch einmal eine Stelle aus Wulferan vortragen. Mit großem Erfolg, wie ich anhand der vielen positiven Reaktionen in Gesprächen danach dankbar feststellen konnte.


Ich hatte nun bis zu meiner frühmorgendlichen Abreise am Sonntag noch etliche Stunden auszufüllen, und mir daher den Programmpunkt „Die Werwolf Meganacht“ vorgemerkt. Von dem Spiel für große Gruppen hatte ich bereits gehört und wollte die Gelegenheit nutzen, es einmal auszuprobieren. Tatsächlich hatten sich gut 50 Leute hierfür eingefunden, eine außergewöhnlich große Gruppe und echte Seltenheit, wie die Spielleiterin sagte. Entsprechend komplex war die Spielvorbereitung und bis wir alle im riesigen Stuhlkreis mit unserer Karte, auf der die eigenen Rolle im Spiel abgebildet war, saßen, verging gut eine Stunde. Dann folgten die Tage und Nächte des Spieles und der Kreis wurde kleiner und kleiner. So mancher Vampir und Werwolf wurde enttarnt, aber auch unschuldige Dorfbewohner mussten ihr Leben auf dem imaginären Scheiterhaufen lassen … Schlussendlich war es 3 Uhr und die stark dezimierte Dorfgemeinschaft hatte gewonnen. Eine Spielrunde dieser Größe war ein echtes Erlebnis, allerdings sicherlich nichts für regelmäßiges Spielen (aber wer hat schon 50 spielbereite Freunde und den Platz dafür?).  Für mich war es als Abend/Nachtprogramm ideal, denn danach konnte ich zusammenpacken und mich langsam Richtung Hauptbahnhof aufmachen, wo um 5 Uhr mein Zug in Richtung Heimat startete.

Alles in Allem ein tolles Wochenende und ich wäre gern nächstes Jahr wieder dabei!

Mittwoch, 8. Juni 2016

Leseinszenierung "Wulferan. Der dunkle Held" auf der NordCon 2016



von und mit Kilian Braun auf der NordCon 2016!


Samstag, 11-12 Uhr
Samstag, 18 Uhr: Autorenbühne


„Man sagt, die Guten sterben immer zuerst. Kein Wunder, dass ich noch am Leben bin.“ So spricht der entflohene Gladiator aus Kilian Brauns Fantasybuch Wulferan. Der dunkle Held (E-Book-First-Edition, hockebooks Verlag). Die Geburtsstunde der Idee ist die Kurzgeschichte „Kopfgeldjäger“ aus dem Jahr 2011, die inhaltlich in den Beginn des Romans mündet. Der Autor, seit vielen Jahren begeisterter Pen&Paper-Rollenspieler, bietet auf darstellende Art Einblicke in das Abenteuer des etwas unwilligen Protagonisten, der auf seiner Flucht aus der Gefangenschaft in die Verlegenheit gerät, auch einmal etwas Gutes zu tun – und dadurch erkennt, dass er sein bisheriges Leben deutlich ändern muss.



Was ist eine Leseinszenierung?

Die Texte werden szenisch aufgearbeitet, wobei das Lesen mit all seinen Techniken – Artikulation, Stimmvolumen, Tempo, Sprecheinsatz, Stimmfärbung, Atmung – im Vordergrund steht. Dabei wird eine Mischung aus klassischem Lesevortrag und darstellendem Spiel angewandt. (Quelle)

Buch- und Lesetrailer:





Klappentext:

In Armut geboren, als Sklave gedient, als Gladiator gekämpft, und nun auf der Flucht – Wulferans Leben war bisher wahrlich kein Zuckerschlecken. Und das wird sich auch nicht ändern. Die Halbelbenzauberer, Qel’tar genannt, haben ihren besten Kopfgeldjäger, Tyronnimus Tarlin, auf ihn angesetzt. Dem berüchtigten und genialen Großmeister im Zirkel der Jagd gelingt es, Wulferan in eine Falle zu locken. Doch der ehemalige Gladiator entkommt gemeinsam mit der Walküre Kira noch während des Gefängnistransports. Beide teilen dasselbe Schicksal: Sie gehören beide einem fast ausgestorbenen Volk an und beide sind von den Qel’tar geächtet. Kira weiß von einer bevorstehenden Entdeckung der Zauberer, mit der sie sich zu den totalen Herrschern emporschwingen werden. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, ein mörderischer Kampf entbrennt zwischen Wulferan und Tyronnimus. Und während der eine über Truppen und Macht verfügt, hat der andere nur wenige Verbündete auf seiner Seite …
Ein großes Leseerlebnis voll frechem, zynischem Humor für alle Fantasyfans.