Freitag, 27. März 2015

Es mag Dinge geben in der Welt,
die gewaltig und unerklärbar sind.
Auch bei aller Mühe und allem Geld,
letztendlich unergründlich letztendlich bleiben sie wie der Wind.

Ist das gerecht?! möchte man rufen, mit Tränen in den Augen
dass es geschah, man kann es kaum glauben.

Antworten braucht man, will man haben,
um es alles besser zu ertragen - mit sich zu sein im Reinen,
doch wen will man fragen?
Alle und keinen.

Leben und Tod, so alltäglich und normal,
gehört es doch zur Welt dazu wie Tag und Nacht,
kann es werden zur unendlichen Qual,
für einen und alle, was es mit uns macht.

Es mag Dinge geben, die haben einen Sinn,
folgen einem Plan, sind des Schicksals Gericht,
was da aber geschehen ist, es tut mir leid, ich verstehe es nicht.

***

In Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes, unter denen auch ein Arbeitskollege war.

Samstag, 7. März 2015



Letztens bin ich tatsächlich einmal in die Verlegenheit gekommen, eine kurze Passage von Hand zu schreiben. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich das schon überhaupt jemals gemacht habe, es muss zumindest sehr lange her sein. Auf der Zugfahrt nach Hause wurde die Rückseite eines IHK-Übungsblattes (der Vordruck einer Ergebnistabelle aus der Kosten- und Leistungsrechnung, gnadenlos mathematisch Thema für Controller oder wie es mir vorkommt: Der-mit-den-Zahlen-und-Formeln-tanzt) zum Ideenhalter für eine Szene, die mir die letzten drei Stunden durch den Kopf gegangen war und ich keine Zeit gehabt hatte, sie niederzuschreiben. Warum warten bis daheim, also rasch einen Stift gezückt und losgeschrieben. Manche Autoren schwören ja auf Stift und Papier und bringen ganze Manuskripte auf diese Weise hervor. Bei mir finden bestenfalls nur kurze Ideen in Form von Wortbrocken auf kleinen Zetteln den Weg zum Schreibtisch. Aber es lief erstaunlich gut, der Stift sauste über das Papier und schnell war die Seite tatsächlich voll und ich zufrieden. Jetzt muss ich nur noch meine etwas unsauber gewordene Handschrift entziffern. ;)