Samstag, 31. Januar 2015



*Achtung, heute mal ein wenig Satire*

Ja, wo hat sich denn meine neue Protagonistin, Frau K. C. aus I., da hineingeritten? Ich bin schuld?! Bekanntlich liegt es immer an den anderen, also hat sie sich das selber eingebrockt. Punkt. Orientierungslos stolpert sie durch das Tunnelsystem, welches ich ihr netterweise vorgesetzt habe, zudem hat Probleme mit ihrem Gedächtnis.
Kleinere Erinnerungslücken.
Ok, die Lücken sind vielleicht doch etwas größer.
Also eigentlich weiß sie momentan überhaupt nichts mehr. Wer sie ist, was passiert ist – alles weg. Blöd, oder? Da könnte ich ihr natürlich helfen, aber so leicht will ich es der lieben K. nicht machen, da muss sie schon selber draufkommen. Ich meine, wer eine Hauptrolle will, muss auch was dafür tun. Da hätte sie mal mit ihrem Kollegen aus Band 1 sprechen sollen. Der überlegt sich zweimal, ob er noch mal den leading part übernimmt. Aber er hat’s gut gemacht, ich weiß gar nicht, was der hat. Das bisschen Entbehrung und Leid, Rast- und Ruhelosigkeit, im Zweifelsfall ist immer die schwere Kindheit schuld, na klar … Während der Story wird gejammert und verzagt, aber am Schluss sind sie dann immer alle froh, es geschafft zu haben. Das wird bei K. auch so sein.
Bin ich mir sicher.
Naja, es ist schon recht wahrscheinlich.
Ok, eigentlich ist noch alles offen. Hm. Das wird schon, wir sind ja noch erst am Anfang. Jetzt tappt sie durch die Tunnel und denkt, Leib und Leben sind in Gefahr. Das stimmt zwar nicht, aber ihr kommt es halt so vor und das ist auch gut so. Sonst lässt die sich womöglich noch Zeit mit allem, kommt nicht in die Gänge. Nein, da muss man schon mal ein bisschen anschieben und wie ginge das besser als mit einer guten Portion Todesangst im Dialog mit Verzweiflung. Jetzt hab ich die gute K. auch noch an einer besonders ekeligen Stelle warten lassen, bis es endlich weitergeht. Tja, du bist leider kein Star, dich holt keiner da raus. Aber keine Panik, wir schreiten jetzt dann endlich wieder voran. Ich hab noch so viele schöne Dinge vorbereitet, da wäre es sehr bedauerlich, wenn der stolzen Hauptdarstellerin etwas dazwischen kommen würde.
Irgendwas lästiges.
Tod zum Beispiel.
Das wäre halt schon sehr ärgerlich. Da wäre meine ganze Vorbereitung umsonst gewesen, wenn die mir da einfach so stirbt! Wie? Ach so, ja, natürlich, für K. schon auch nicht ganz soooo schön. Aber nun ja, das ist das Jobrisiko. Steht im Kleingedruckten meiner APV (Allgemeinen Protagonistenvereinbarung). Aber jetzt bekommt sie gleich mal jemanden an die Seite gestellt, an dem sie sich festklammern kann, ich bin ja nicht so. Da sehe ich einen netten Mann, jung, gut aussehend, brauchte das Geld, deswegen stolpern jetzt er und K. ineinander. Beide sind zur selben Zeit an der selben Stelle in demselben Tunnelsystem unterwegs – Zufälle gibt’s, das fasziniert mich immer wieder. Ich hoffe mal, dass sich K. gut macht, ich habe da schon gewisse Ansprüche. Sie muss schon was bringen, sonst muss ich ihr schweren Herzens irgendwann sagen: Ich hab heute leider kein neues Kapitel für dich.

In diesem Sinne,
euer ergebener Schreiberling Kilian Braun

Samstag, 10. Januar 2015

Die erste Meldung in diesem Jahr, aber längst nicht der erste Text. Ich habe mich momentan mit der Ausarbeitung einer bereits formulierten Idee befasst, um hier zu einem guten Punkt zu gelangen, mit dem Schreiben starten zu können. Schlagwort für diese Story ist "Erinnerung", die ein Sequel zur Basisgeschichte darstellt. Jetzt rückt eine weitere Idee auf den Schirm, die ein Prequel zur Basisstory ist.

Prequel oder Sequel? Lest ihr lieber "weiter", was im Folgenden der Haupthandlung passiert oder ist es für euch spannend zu erfahren, was zuvor geschah?