Donnerstag, 31. Dezember 2015

Neujahrswünsche von Personen aus "Wulferan. Der dunkle Held"
Keine Musik, aber dafür mit Outtakes ;)
Vielen Dank und alles Gute an alle Leserinnen und Leser sowie an die AVA international GmbH - Autoren- und Verlagsagentur: Die Literaturagentur und den hockebooks - eBook Verlag, auf ein tolles, gemeinsames Jahr 2016!



 #Wulferan #DerDunkleHeld #Silvester

 

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Buch- und Lesetrailer "Wulferan. Der dunkle Held"

"Wulferan. Der dunkle Held", E-Book-First-Edition
hockebooks Verlag
überall wo es E-Books gibt, z. B. Amazon oder ebook.de




Samstag, 19. Dezember 2015

Hier lese ich Kapitel 31 aus "Wulferan. Der dunkle Held". Es geht mit großen Schritten dem Finale entgegen, aber verraten wird natürlich nichts ;).


Sonntag, 13. Dezember 2015

Das zweite Lesungs-Video, und ich räume gleich ein: Hier sind ein paar Artikulierungs-Stolperer drin ... Irgendein gemeiner Fluch muss auf diesem Teil des Textes liegen, denn auch nach etlichen Aufnahmen wollte er einfach nicht fehlerfrei über die Lippen gehen. Sei's drum, live gäbe es ja auch nur einen Versuch, richtig? ;)


Dienstag, 8. Dezember 2015

4,5 von 5 Sternen: "super geschrieben"
Eine erste Rezension zu "Wulferan. Der dunkle Held" ist im Bücher-wie-Sterne-Literaturblog erschienen. Vielen Dank an Jay für die ausführliche Beurteilung!

Sonntag, 6. Dezember 2015

Lesung Kapitel 2 (gekürzt) aus "Wulferan. Der dunkle Held"
Viel Spaß!


#Wulferan #DerDunkleHeld



Freitag, 4. Dezember 2015

Bei der Lesung am 29.11. gab es für die Zuhörer einen Querschnitt durch die Story. Keine ganzen Kapitel, sondern ausgewählte Szenen von Anfang bis Ende des Buches, um sich ein Bild vom Ganzen machen zu können. Welche Personen gibt es, wie agieren sie miteinander, worum geht es überhaupt und wie ist der Erzählstil? Oder anders ausgedrückt: Was erwartet mich, wenn ich das Wagnis eingehe, "Wulferan. Der dunkle Held" zu lesen ;)?

Drei dieser Stellen sind nun als Video in Vorbereitung, im Stil des Prologvideos, damit ihr euch von mir auf dem Bildschirm etwas vortragen lassen könnt. Filmaufnahmen haben so ihre Tücken, wie ich feststellen musste, und ganz fehlerfrei habe ich es nicht hinbekommen (wobei ich da furchtbar perfektionistisch veranlagt bin und es einfach irgendwann mal gut sein lassen muss), aber nun bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. In Kürze gibt es das erste!
 
#Wulferan #DerDunkleHeld

Dienstag, 1. Dezember 2015

Fundstück aus dem Netz: eBook.de wirbt für "Wulferan. Der dunkle Held" - und gleich daneben ein Werk vom Großmeister der deutschen Fantasy, Wolfgang Hohlbein! Ich verneige mich ehrfürchtig ob dieser Ehre ... ;)


#Wulferan
#DerDunkleHeld

Dienstag, 17. November 2015

Lesung am 29.11.15

Am 29.11. um 19 Uhr lese ich im "Das Provisorium - Kunstbar und Lesesaal" in München! Es wird die erste Lesung seit Langem werden und ich freue mich sehr darauf. Natürlich stehe ich auch für den direkten Kontakt vorher oder nachher zur Verfügung und kann mir vorstellen, auch den ein- oder anderen Ausblick auf die nächsten Projekte zu geben.

Samstag, 14. November 2015

Ich starre seit 5 Minuten auf den Bildschirm, den blinkenden Cursor und mir fehlen die Worte. Wie kann man angesichts dieses Grauens noch einen klaren Gedanken fassen? Wie kann man den Menschen in Paris sein Mitgefühl ausdrücken, ohne in Fassungslosigkeit zu ersticken? Wie verblendet müssen die Wahnsinnigen in den Terrororganisationen sein, dass sie tatsächlich glauben, mit solch einer Tat auch nur irgendwem oder irgendwas zu dienen?

#prayforparis #peaceforparis #prayers4paris

Mittwoch, 11. November 2015

Ich habe bereits gewusst, dass man einen Roman auch vom Schluss bis zum Anfang planen kann, nicht wie üblich umgekehrt. Bei der Story, an der ich gerade arbeite, ist mir das jetzt "passiert" (geplant war das nicht). Obwohl der Anfang und der Mittelteil noch unausgegoren sind, weiß ich mit einem Mal, wie das Ende aussehen wird. Es steht jetzt schon fest, es muss einfach so enden, diese Gewissheit ist ganz eigenartig. Der Vorteil von der Rückwärtsplanung: Da der Schluss feststeht, wird der Verlauf der Geschichte darauf ausgerichtet und man kommt nicht in Gefahr, sich zu verzetteln. Es hilft die Richtung klar beizubehalten. Ob ich das hinbekommen werde? Wir werden sehen ;).

Dienstag, 27. Oktober 2015

Das Coverbild der diesjährigen Science-Fiction 
Weltentor-Anthologie ist fertig. Wie findet ihr es?






Sonntag, 25. Oktober 2015

Letzte Woche hat mich die Sci-Fi-Kurzgeschichte aus dem Korrektorat erreicht und wartet auf die Druckfreigabe, damit die Weltentor-Anthologie noch vor Weihnachten erscheinen kann. Es freut mich sehr, jedoch verkommt es dieses Jahr beinahe zur Nebensächlichkeit, denn bzgl. der bevorstehenden E-Book-Veröffentlichung sind wir nun auf der Zielgeraden angekommen. Jetzt dauert es nicht mehr lange! In der Geschichte werdet ihr verschiedene Personen kennenlernen und zur Einstimmung habe ich Aussagen von ihnen vorbereitet, die ihre Wesensart widerspiegeln. Und hier ist auch schon das erste Zitat:

"Man sagt, die Guten sterben immer zuerst. Kein Wunder, dass ich noch am Leben bin." - Wulferan, entflohener Gladiator

Dienstag, 20. Oktober 2015

Beim hockebooks Verlag läuft bis 23.10. noch eine Verlosung von je einem Sammelband der drei großen E-Book-Serien unter allen Kommentaren auf Facebook: hier könnt ihr noch mitmachen!

***

Schreibratgeber, Tipps und Tricks zur Schriftstellerei gibt es schier unendlich viele und man kann sich ohne Mühen stundenlang mit dem "drum herum" beschäftigen, als mit der Sache selbst: schlicht und ergreifend Text zu Papier zu bringen. Aber es gibt wertvolle Tipps, die ich gerne aufgreife und umsetzen will. Einer davon ist zum Beispiel mit einer Schreibsession aufzuhören, wenn man noch etwas zu sagen hat. Der Sinn: Man beendet mit einem guten Gefühl und kann es eigentlich kaum erwarten weiterzumachen. Im Selbstversuch: Ja, es hat funktioniert! Ich werde das öfter beherzigen, aber die Schreibunterbrechung sollte vielleicht nicht gerade mitten im

Sonntag, 11. Oktober 2015

Das korrigierte Manuskript ist bei mir zur Durchsicht eingegangen und hat wie erwartet den letzten Schliff bekommen (anhand der Vielzahl an Kommafehlern sehe ich da bei mir dringenden Nachholbedarf ...). Ohnehin immer wieder erstaunlich und erschreckend zugleich: Man hält einen Text für "weitestgehend" fehlerfrei und wird anhand der Vielzahl an Korrekturmarkierungen eines Besseren belehrt.

Im WDR-Fernsehen ist kürzlich eine sehr interessante Doku gelaufen: "Der Bestseller-Code". Gibt es so etwas? Was ist das Geheimnis von erfolgreichen Büchern? Man begibt sich nicht nur auf Spurensuche, sondern erhält nebenbei auch einen guten Eindruck von der Buchbranche. In den fünfundvierzig Minuten der Sendung werden einige Aspekte benannt, die auf Bestseller zutreffen, aber das ultimative Geheimrezept sucht man - eigentlich wenig überraschend - vergeblich. Der Schlusssatz von Herrn Hocke (AVA international GmbH) trifft es meiner Meinung nach sehr gut: "Einen Bestseller schreibt man nicht, der widerfährt einem. Er geschieht."

Dienstag, 6. Oktober 2015

Während der Text noch durchs Lektorat wandert und den letzten Schliff bekommt, steht das Coverbild bereits fest. Ich bin ganz begeistert, das Werk eines Profis! Ich folge jedoch gern der Empfehlung des Verlages und werde es nicht veröffentlichen, bevor das Buch erhältlich ist.

Dienstag, 29. September 2015

Die neue Homepage ist jetzt online! Ok, es ist wohl eher ein Facelift als innovatives Design, aber ich hoffe, die Seite kommt trotzdem hübsch daher. Das ein oder andere Detail wird sicher noch folgen :).

Sonntag, 27. September 2015

Letzte Woche durfte ich bereits einen Blick auf den Entwurf des Coverbilds werfen. Was soll ich sagen: Es sieht großartig aus! Ich bin sehr auf die finale Version gespannt. Wie viel besser kann es noch werden? Parallel durchläuft der Text noch das Lektorat und wird für die E-Book-Konvertierung aufpoliert. Ich bin sowas von gespannt, das kann ich euch gar nicht sagen und bin dem hockebooks Verlag sehr dankbar für alle Bemühungen!

Dienstag, 22. September 2015

"Oops! ... I did it again" - Kurzgeschichte wird veröffentlicht

Auch dieses Jahr habe ich es beim Weltentor-Wettbewerb des NOEL-Verlags mit meiner Sci-Fi-Geschichte "Überwachung dringend empfohlen" ins Siegerbuch geschafft. Ich freue mich sehr, wieder Teil der Weltentoranthologie zu werden - das fünfte Jahr in Folge! "Wiederholungstäter" zu sein ist jedoch bei der Auswahl kein Bonus: Alle Geschichten werden an die Jury ohne Namen weitergeleitet. Wer bereits Kommandant Miller aus "Willkommen auf der Seeker!" (Sci-Fi Weltentoranthologie 2014) kennt, wird ein Wiedersehen erleben. Eine Leseprobe der neuen Geschichte gibt es hier.

Sonntag, 13. September 2015


Auch Texte haben Gewichtsprobleme. Ich habe mich beim begonnenen Manuskript auf die Suche nach Füllwörtern gemacht und erschreckend viele gefunden. Spitzenreiter waren „ganz“ und „auch“, gefühlte fünfhundert habe ich aufgespürt und rausgeworfen. Ein Beispiel, wie sich Füllwörter auswirken: 

aus 
„In jeden Text schleichen sich natürlich relativ viele Füllwörter ein, die eigentlich ganz überflüssig sind.“ 

wird 
„In jeden Text schleichen sich Füllwörter ein, die überflüssig sind.“ 

Also, immer wieder mal den Text auf Diät setzen!

Montag, 7. September 2015

Nicht nur die erste Septemberwoche ist bereits vorbei, sondern auch der Urlaub. Neben Erholung konnte ich natürlich die Finger nicht von der Tastatur lassen. Bei anhaltender "Textprogression" (was für ein Wort :) ) bastele ich auch an einer neuen Homepage - längst überfällig! In diesem Zusammenhang habe ich ein Twitterkonto eingerichtet, um auch diesen Medienkanal ein wenig zu füttern. Wenn ihr mir dort folgen mögt, geht es hier lang.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Nächste Woche kommt die Hitze zurück, da passt es, mich hier an dieser Stelle in die Sommerpause zu verabschieden. Habt eine gute Zeit und wir lesen uns im September wieder!

Donnerstag, 23. Juli 2015

Da schreib ich also am aktuellen Textblock munter vor mich hin und es läuft eigentlich gut, wirklich! Eigentlich, also im Sinne von "im Großen und Ganzen" ... also ehrlich gesagt hab ich mich grad irgendwie festgefahren. Der Szenenplan wird abgearbeitet (hier und da hakts noch, aber das ist normal in diesem Stadium des Textes), die Seitenzahl springt eifrig weiter und ich bin fast am Ende dieses Textblocks angekommen. Wieder einen Teil geschafft, könnte ich bald sagen, wenn nicht etwas Gravierendes aufgetreten wäre: Langeweile. Genauer: Der Verlauf langweilt mich. Und das ist ganz, ganz schlecht. Wenn es mich schon langweilt, wie muss sich dann erst ein Leser fühlen? Eine Einschlafhilfe will ich nicht produzieren, also Problem erkannt, aber woran liegts? Tagelang gegrübelt, dabei ist es so einfach. Ich habe schlichtweg die drei wichtigsten Regeln für eine spannende Story vergessen: Konflikt! Konflikt! Konflikt! (von James N. Frey aus "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt"). Jetzt hab ich gleich mal den beiden Akteuren in der Schlussszene eine konfliktgeladene Stimmung aufs Auge gedrückt und siehe da, schon viel besser. Alles bisherige muss natürlich nochmal kräftig umgebaut werden. Aber es wird sich lohnen! ;)

Mittwoch, 15. Juli 2015

Unter Vertrag genommen!

Passend zu den heißen Temperaturen gibts jetzt auch heiße News: Ich freue mich sehr euch mitteilen zu können, dass ich vom hockebooks Verlag unter Vertrag genommen wurde! Hier werden sorgsam ausgewählte Bücher in allen gängigen E-Bookformaten veröffentlicht und mein neuer Fantasyroman wird als E-Book-First-Edition publiziert. Wenn alles klappt, wird er noch vor Weihnachten im Handel erhältlich sein. Großer Dank gebührt der AVA international GmbH - Autoren- und Verlagsagentur​, ohne die ich niemals so weit gekommen wäre. Ich hoffe auf noch viele weitere Jahre der guten Zusammenarbeit!

Mittwoch, 8. Juli 2015

Über ungelegte Eier soll man ja bekanntlich nicht reden, und auch über halb gelegte will mich noch nicht äußern, aber wenn alles glatt läuft kann ich euch bald ein paar erste Details zur nächsten großen Veröffentlichung sagen. Bis dahin: Geduld :)

Die Hitze hat mich beharrlich von der Tastatur ferngehalten, aber nachdem es abgekühlt hat, kann ich jetzt wieder verstärkt die Tasten zum glühen bringen. Der Erzählblock der aktuellen Person ist fast fertig und bis jetzt hatte sie alles recht gut im Griff. Langweilig? Vielleicht, hoffentlich eher kurzweilig. Aber zum Schluss bekommt sie auf jeden Fall eine Hiobsbotschaft, die sie ins Wanken bringen wird. Tja, so leicht kommt sie mir nicht davon!

Samstag, 27. Juni 2015

Während ich gespannt auf Post warte (das kann ja momentan durchaus etwas länger dauern ...), möchte ich mich weder auf den Lorbeeren ausruhen (welche Lorbeeren?), noch die "Finger hochlegen", sondern tippe eifrig weiter (nach dem Buch ist vor dem Buch). Eine weitere Story liegt schon detailliert ausgearbeitet auf meinem Schreibtisch und schreit mich förmlich an: "Schreib mich!". Also, bevor ich mich schlagen lasse, gehts da einfach mal weiter, denn angefangen habe ich schon (ihr erinnert euch an die glücklose Protagonistin Frau K., über die ich vor einiger Zeit ein paar Zeilen verfasst hatte?). Nun ist die gute K. nicht die einzige Hauptfigur, sondern hat noch ein paar Zeitgenossen, die ihren Weg kreuzen. Momentan bin ich bei jemandem angekommen, der zu meinen Lieblingsfiguren in der Story gehört (ob das so bleibt?). Erfahren, schlagfertig, einflussreich, aber mit unangenehmer Vergangenheit - na, da lässt sich doch was daraus machen ;)

Samstag, 13. Juni 2015

Gestern war eine sehr erfreuliche E-Mail im Postfach. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Solange es vorangeht, ist mir die Größe der Schritte egal und ich bin dankbar über jede Chance!

Freitag, 29. Mai 2015

Immer nur super gute Neuigkeiten raushauen kann jeder. Daher: Leider hat sich "Plan A" als momentan nicht realisierbar herausgestellt. Ich habe mir sicherlich viel erhofft, aber nichts zu verlieren, also kann ich es gelassen nehmen. Zudem gibt es einen guten "Plan B", der in den nächsten zwei Wochen möglicherweise konkretisiert werden kann. Spekulationen?

"Die Kunst ist, einmal mehr aufstehen, als man umgeworfen wird." - Winston Churchill

Dienstag, 21. April 2015

Leseprobe Sci-Fi-Kurzgeschichte "Überwachung dringend empfohlen"



Leseprobe "Überwachung dringend empfohlen"
Sci-Fi-Kurzgeschichte (c) Kilian Braun 2015
 
„Vor dem Untersuchungsausschuss 025-8-21 des R4-Quadranten ist Major General Ryan James Miller erschienen, Kommandant der Seeker, Kennung 0225.“
Miller fuhr sich durch seine kurzen braunen Haare und bemühte sich, die Übernächtigung aus seinem unrasierten Gesicht zu verdrängen, um halbwegs gewinnend dreinzublicken. Die Luft in dem Raum war muffig, scheinbar funktionierte die Belüftungsanlage nicht richtig. Miller hatte auf dem PD, wie der zentral platzierte Tisch für den Delinquenten in Soldatenkreisen genannt wurde, Platz nehmen dürfen. PD stand für „pans down“ und wer hier saß, musste bei Fragen zu einem Sachverhalt im wahrsten Sinne des Wortes die Hosen runterlassen. Hinter ihm befanden sich einige Sitzgelegenheiten sowie mehrere Kameras an den Wänden. Die Anhörung war nicht öffentlich, daher waren die Plätze leer und die Kameras boten keinen Livestream für Zuschauer. Vor dem PD befand sich eine Tribüne mit langem Pult, an dem drei der acht Plätze besetzt waren. Hier saß der Untersuchungsausschuss, immer angeführt von einem Investigator der Interstellar World Federation. Anna Stone war in Millers Fall die Vorsitzende und hatte noch einen Mann in gehobenerem Alter in Militäruniform mit reichlich Orden und Auszeichnungen sowie eine Mittdreißigerin im typischen Politikeranzug in den Ausschuss berufen. Alle hatten neben einem Glas Wasser SmartPads vor sich aufgestellt und sich über das drahtlose Netzwerk miteinander und dem Stationssystem verbunden.

Millers Augen brannten vor Müdigkeit, aber dennoch versuchte er sich zu konzentrieren und sah nach vorne. Anna Stone hatte vermutlich noch nicht die Dreißig überschritten, es aber schon weit gebracht. Sie trug ihre Uniform wie eine zweite Haut und zusammen mit der akkuraten Frisur ihrer brünetten Haare und dem wohl dosierten Make-up sah man sofort eine Investigatorin der IWF in ihr. Sie strahlte unübliche Souveränität für ihr vergleichsweise junges Alter aus, ihre Amtskollegen waren für gewöhnlich fünf bis zehn Jahre älter. Sie warf prüfende Seitenblicke zu ihren Sitznachbarn. Nachdem diese knapp nickten bediente die Investigatorin gelassen ihr SmartPad, ehe sie mit gleichgültigem Blick Miller wieder ins Visier nahm und in ein vor ihr aufgestelltes Mikro sprach. „Es ist meine Pflicht, Sie darüber in Kenntnis setzen, dass diese Unterhaltung aufgezeichnet wird.“ Sie lächelte freudlos. „Aber das sollten Sie wissen, ist ja nicht Ihre erste dieser Art. Wie geht es Ihnen, Mr. Miller?“
Der Tonfall implizierte, dass Millers Wohlbefinden nicht wirklich von Interesse war. Der Kommandant fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen, ehe er ebenfalls in ein Mikro antwortete. „Es könnte besser sein, Mrs. Stone.“
Ungerührt fuhr sie fort. „Das Protokoll erfordert es, Ihnen mitzuteilen, vor wem Sie gleich Rede und Antwort zu stehen haben. Links neben mir sitzt General Robert Jankins, Mitglied des Generalstabes des R4-Quadranten als militärischer Sachverständiger, rechts neben mir Frau Sarah Bennett, Kabinettsmitglied der Sternsystemregierung von Polaris, der Schauplatz Ihrer unglücklichen Unternehmung.“ Sie machte eine kurze Pause, in der sie Miller mit festem Blick entgegensah. „Und ich bin Third Level Investigator Anna Stone der Interstellar World Federation. Wie Sie sehen, hat ihr Handeln Aufsehen erregt.“
Miller schluckte. „Es ging ja auch um keine Kleinigkeit.“
„Natürlich nicht,“ erwiderte Stone Augen rollend. „Bei Sondereinheiten wie Ihrer geht es nie um Kleinigkeiten.“
Miller schlug nicht gerade Wohlwollen entgegen und er war sich bewusst, dass keine erquickliche Zeit vor ihm lag. „Hören Sie,“ begann er offensiv, aber ruhig. „Ich bin nicht erst seit gestern Kommandant. Ich habe schon einige Einsätze abgeschlossen, von denen andere sagten, sie seien unmöglich. Bei uns geht es nicht um Kleinigkeiten und deshalb auch oft nicht nach Lehrbuch.“
Stone nickte bei diesem Konter und ihre Augen blitzten erfreut auf. Investigator der IWF wurden nur die Besten, ebenso schwierig war es, in die höheren Dienstgrade aufzusteigen. Dafür musste man schon ausgesprochen gut, eher schon brillant sein. Miller wusste das und ihm war klar, dass solche Leute einen siebten Sinn für Spielchen und Lügengeschichten hatten. Dennoch musste er es wagen, den Spürsinn von Anna Stone zu prüfen.

„Sicherlich ist uns das klar,“ erhob Jankins die Stimme, „aber das Widersetzungsprotokoll der Seeker ist dann doch etwas zu lang für einen hochrangigen Offizier wie Sie.“ Er tippte auf seinem SmartPad, dann las er vor: „Wiederholte Abweichungen von den Normrouten, wiederholte Ausgabe alkoholischer Getränke während einer Mission, Flug mit ungesicherter Ladung, fehlende Lageberichte – Herrgott, Miller, Sie sind ein Major General, kein frisch gebackener Lieutentant, der sich noch mit Trainingsprogrammen herumschlägt!“ Jankins funkelte Miller erzürnt an. „Ihnen muss doch klar sein, dass alles von der Schiffssoftware protokolliert wird.“
„Ich tue, was notwendig ist, um jede Mission erfolgreich zu beenden“, erklärte der Kommandant.
„Und dazu gehört die Ausgabe alkoholischer Getränke?“, fuhr Stone sogleich dazwischen. Miller schwieg dazu und versuchte keine Regung zu zeigen, auch wenn die Investigatorin da einen wunden Punkt zur Sprache brachte. Wie Miller geahnt hatte, war Stone bestens vorbereitet. Er musste vorsichtig sein, keine leichte Aufgabe, nach beinahe sechsunddreißig Stunden ohne Schlaf – und ohne Drink.
„Hat denn wenigstens Ihre Crew auch etwas abbekommen, oder war das dann immer nur für Sie?“ Miller presste die Lippen zusammen, während Stone so tat, als müsse sie etwas nachlesen. „Sie wissen einen guten Tropfen doch zu schätzen, Mr. Miller, sehe ich das richtig?“ Es war zu hören, dass sie das längst wusste.
„Geht es jetzt um meine Trinkgewohnheiten oder um den letzten Einsatz?“
„Vielleicht beides, wobei ich keine Therapeutin für Alkoholiker bin, also konzentrieren wir uns auf den Verlauf Ihrer letzten Mission. Bitte schildern Sie uns was Ihre Aufgabe war, damit wir herausfinden können, warum das derart aus dem Ruder gelaufen ist.“

...

Eure Meinung? "Wie gehts weiter?!" oder "Ich habs kaum bis hier her geschafft ..."

Sonntag, 19. April 2015

Manche Autoren können Texte einfach so runterschreiben und die sind sofort toll und ziemlich druckreif. Wenn ich einen Text einfach so runterschreibe, gibts noch viel zu tun und jedes Papier sollte sich weigern, die Zeilen anzunehmen ... Erst nach etlichen Überarbeitungsdurchgängen komme ich der finalen Fassung näher und bin dann zufrieden. Bei Kurzgeschichten ist wenigstens der Handlungsrahmen sehr übersichtlich, d. h. Plotänderungen lassen sich z. B. erheblich einfacher umsetzen, als bei Romanen.

Die aktuelle Sci-Fi-Geschichte ist jetzt soweit "fertig", wenn ich das so sagen darf, es sind zwei Titel in der engeren Auswahl. Wer will eine Leseprobe?

Mittwoch, 8. April 2015

Eine kurze Abwechslung zur Fantasy bietet mir mal wieder Science Fiction. Momentan schreibe ich an einer Kurzgeschichte und werde Sondereinsatzkommandant Ryan J. Miller wieder auf eine Mission schicken (siehe die Kurzgeschichte "Willkommen auf der Seeker", Weltentor Sci-Fi Anthologie 2014). Das Setting um den etwas sonderbaren Kommandanten und seine Crew gefällt mir und ich fühle mich wohl damit. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob das diesmal inhaltlich so klappt, wie ich mir das vorstelle und einen Titel habe ich auch noch nicht ...

Freitag, 27. März 2015

Es mag Dinge geben in der Welt,
die gewaltig und unerklärbar sind.
Auch bei aller Mühe und allem Geld,
letztendlich unergründlich letztendlich bleiben sie wie der Wind.

Ist das gerecht?! möchte man rufen, mit Tränen in den Augen
dass es geschah, man kann es kaum glauben.

Antworten braucht man, will man haben,
um es alles besser zu ertragen - mit sich zu sein im Reinen,
doch wen will man fragen?
Alle und keinen.

Leben und Tod, so alltäglich und normal,
gehört es doch zur Welt dazu wie Tag und Nacht,
kann es werden zur unendlichen Qual,
für einen und alle, was es mit uns macht.

Es mag Dinge geben, die haben einen Sinn,
folgen einem Plan, sind des Schicksals Gericht,
was da aber geschehen ist, es tut mir leid, ich verstehe es nicht.

***

In Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes, unter denen auch ein Arbeitskollege war.

Samstag, 7. März 2015



Letztens bin ich tatsächlich einmal in die Verlegenheit gekommen, eine kurze Passage von Hand zu schreiben. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich das schon überhaupt jemals gemacht habe, es muss zumindest sehr lange her sein. Auf der Zugfahrt nach Hause wurde die Rückseite eines IHK-Übungsblattes (der Vordruck einer Ergebnistabelle aus der Kosten- und Leistungsrechnung, gnadenlos mathematisch Thema für Controller oder wie es mir vorkommt: Der-mit-den-Zahlen-und-Formeln-tanzt) zum Ideenhalter für eine Szene, die mir die letzten drei Stunden durch den Kopf gegangen war und ich keine Zeit gehabt hatte, sie niederzuschreiben. Warum warten bis daheim, also rasch einen Stift gezückt und losgeschrieben. Manche Autoren schwören ja auf Stift und Papier und bringen ganze Manuskripte auf diese Weise hervor. Bei mir finden bestenfalls nur kurze Ideen in Form von Wortbrocken auf kleinen Zetteln den Weg zum Schreibtisch. Aber es lief erstaunlich gut, der Stift sauste über das Papier und schnell war die Seite tatsächlich voll und ich zufrieden. Jetzt muss ich nur noch meine etwas unsauber gewordene Handschrift entziffern. ;)

Sonntag, 22. Februar 2015

Seit Ende September letzten Jahres darf ich mich über die Vertretung durch die AVA International freuen und immer wieder werde ich mit leuchtenden Augen gefragt: "Und?! Gibts was Neues?" Gemeint ist da natürlich die Verlagssuche, jedoch kann ich diesbezüglich (noch) nicht mit Neuigkeiten aufwarten. Allerdings stehe ich in regelmäßigem Kontakt mit der Agentur und, so viel sei gesagt, alles nimmt mit gebotener Sorgfalt und Professionalität seinen Lauf (eine Garantie kann es jedoch verständlicherweise nicht geben).

In diesem Zusammenhang bin ich auch wieder mit der Überarbeitung des Settings beschäftigt, ein Punkt, den ich übrigens bei den früheren Randar-Werken sträflich vernachlässigt habe. Sicherlich ist es nicht zielführend, jedes Detail zu definieren, aber ein solides Grundgerüst ist unerlässlich, um eine spannende, vielschichtige Fantasywelt zu erschaffen. Das komplette Setting ist für Leser ungeeignet (Informationsflut und auch schlichtweg Spoiler), aber einzelne Passagen, Begriffe und Örtlichkeiten könnten durchaus in einem Buchanhang dargelegt werden. Seit ihr Fans von Backgroundinfos in Büchern, sei es über Personen, Örtlichkeiten oder die Welt im Allgemeinen? Oder hört bei euch das Buch beim "ENDE" auf, ganz gleich, was da noch "dranhängt"?

Samstag, 31. Januar 2015



*Achtung, heute mal ein wenig Satire*

Ja, wo hat sich denn meine neue Protagonistin, Frau K. C. aus I., da hineingeritten? Ich bin schuld?! Bekanntlich liegt es immer an den anderen, also hat sie sich das selber eingebrockt. Punkt. Orientierungslos stolpert sie durch das Tunnelsystem, welches ich ihr netterweise vorgesetzt habe, zudem hat Probleme mit ihrem Gedächtnis.
Kleinere Erinnerungslücken.
Ok, die Lücken sind vielleicht doch etwas größer.
Also eigentlich weiß sie momentan überhaupt nichts mehr. Wer sie ist, was passiert ist – alles weg. Blöd, oder? Da könnte ich ihr natürlich helfen, aber so leicht will ich es der lieben K. nicht machen, da muss sie schon selber draufkommen. Ich meine, wer eine Hauptrolle will, muss auch was dafür tun. Da hätte sie mal mit ihrem Kollegen aus Band 1 sprechen sollen. Der überlegt sich zweimal, ob er noch mal den leading part übernimmt. Aber er hat’s gut gemacht, ich weiß gar nicht, was der hat. Das bisschen Entbehrung und Leid, Rast- und Ruhelosigkeit, im Zweifelsfall ist immer die schwere Kindheit schuld, na klar … Während der Story wird gejammert und verzagt, aber am Schluss sind sie dann immer alle froh, es geschafft zu haben. Das wird bei K. auch so sein.
Bin ich mir sicher.
Naja, es ist schon recht wahrscheinlich.
Ok, eigentlich ist noch alles offen. Hm. Das wird schon, wir sind ja noch erst am Anfang. Jetzt tappt sie durch die Tunnel und denkt, Leib und Leben sind in Gefahr. Das stimmt zwar nicht, aber ihr kommt es halt so vor und das ist auch gut so. Sonst lässt die sich womöglich noch Zeit mit allem, kommt nicht in die Gänge. Nein, da muss man schon mal ein bisschen anschieben und wie ginge das besser als mit einer guten Portion Todesangst im Dialog mit Verzweiflung. Jetzt hab ich die gute K. auch noch an einer besonders ekeligen Stelle warten lassen, bis es endlich weitergeht. Tja, du bist leider kein Star, dich holt keiner da raus. Aber keine Panik, wir schreiten jetzt dann endlich wieder voran. Ich hab noch so viele schöne Dinge vorbereitet, da wäre es sehr bedauerlich, wenn der stolzen Hauptdarstellerin etwas dazwischen kommen würde.
Irgendwas lästiges.
Tod zum Beispiel.
Das wäre halt schon sehr ärgerlich. Da wäre meine ganze Vorbereitung umsonst gewesen, wenn die mir da einfach so stirbt! Wie? Ach so, ja, natürlich, für K. schon auch nicht ganz soooo schön. Aber nun ja, das ist das Jobrisiko. Steht im Kleingedruckten meiner APV (Allgemeinen Protagonistenvereinbarung). Aber jetzt bekommt sie gleich mal jemanden an die Seite gestellt, an dem sie sich festklammern kann, ich bin ja nicht so. Da sehe ich einen netten Mann, jung, gut aussehend, brauchte das Geld, deswegen stolpern jetzt er und K. ineinander. Beide sind zur selben Zeit an der selben Stelle in demselben Tunnelsystem unterwegs – Zufälle gibt’s, das fasziniert mich immer wieder. Ich hoffe mal, dass sich K. gut macht, ich habe da schon gewisse Ansprüche. Sie muss schon was bringen, sonst muss ich ihr schweren Herzens irgendwann sagen: Ich hab heute leider kein neues Kapitel für dich.

In diesem Sinne,
euer ergebener Schreiberling Kilian Braun