Mittwoch, 16. April 2014

Science-Fiction-Kurzgeschichte zum Weltentor 2014 - Wettbewerb eingereicht

Eine Weiterbildung zum Thema Steuerrecht hat mich in den letzten Monaten beharrlich von der Tastatur ferngehalten, aber das ist nun vorbei und ich bin froh, mich nach diesem trockenen Thema entweder wieder in die fantastische Welt der Magie, Fabelwesen und Heldentum oder in die unendlichen Weiten des Weltraums zu Galaxien, Planeten und Raumschiffen zu begeben. Zu letzterem lag eine bereits abgeschlossene Kurzgeschichte vor (Bericht siehe hier), die nun mit Argusaugen nochmal gelesen und schließlich für den diesjährigen Weltentor 2014 - Wettbewerb eingereicht wurde.

Inhalt:


Die junge Navigatorin Armanda Rodriguez tritt zu ihrem Einsatztest auf der Seeker an und erfährt bei ihrer ersten Mission sofort, was es bedeutet, Teil eines Sondereinsatzkommandos zu sein: Der Frachter Bigbird 5185 treibt planmäßig zur Entsorgung auf einen Stern zu, als plötzlich ein Notsignal von ihm gesendet wird. Major General Ryan J. Miller und seine Crew werden mit der Überprüfung beauftragt. Dafür müssen sie an den Frachter andocken, der schon gefährlich nah am Point-of-no-return des Gravitationsfeldes des Sternes ist und tatsächlich wurde das Notsignal nicht grundlos gesendet ...


Making of:
Eine Science-Fiction-Geschichte hat mir schon lange vorgeschwebt und hiermit habe das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Es hat viel Spaß gemacht, einmal das Terrain der Fantasy zu verlassen und sich mit völlig anderen Dingen auseinanderzusetzen. Der Ich-Erzähler, den ich auch zu schätzen gelernt habe, schied als Stilmittel hierfür von Anfang an aus. Mir schwebte die Figur des Ryan Miller vor Augen, ein einsatzerfahrener, eher verschlossener Kommandant einer kleinen Einheit, die "schwierige Fälle" zu lösen hat. Ich habe zunächst die Geschichte mit Miller als Protagonist zu erzählen begonnen, kam aber schon früh nicht wirklich weiter. Lag es am Plot? Am eigenen Backgroundwissen? Nein, es lag an der Person, dem Protagonisten! Also kam die Navigatorin Armanda ins Spiel, aus deren Sicht nun die Geschichte erzählt wird und somit kann Miller der fähige, aber unergründliche Kommandant sein, der er sein soll.
Als Antagonist kam mir als erstes eine aggressive Alien-Spezies in den Sinn, aber diese Idee wurde schnell verworfen. Zu offensichtlich, zu oft bereits gesehen/gelesen. Aber es gibt natürlich etwas, was die Crew der Seeker gehörig unter Druck setzen wird. ;)