Sonntag, 8. Dezember 2013

Weltentor 2013 Mystery jetzt erhältlich

Der Sammelband Weltentor 2013 - Mystery ist seit einiger Zeit im Handel erhältlich, auch z. B. als eBook in der Kindle Edition bei Amazon: Weltentor 2013 - Mystery

Ich bin mit der Geschichte "Ein schreckliches Ende" darin vertreten:

Florenz im Jahre 1798. Der vierte August ist gekommen und das jährliche Maskenfest steht bevor. Wie viele Andere auch freut sich die junge Näherin Elena schon seit Wochen auf diesen Tag, doch leider plagt sie seit geraumer Zeit ein diffuses Unwohlsein. Aber keinesfalls will sie dieses Großereignis versäumen und findet sich im feinen Gewand und schmucker Maske vor dem Gesicht auf der Piazza della Signoria ein.
Leider verstärken sich ihre Beschwerden und obwohl sie aufgeschlossene Valentina kennenlernt und mit ihr ausgelassen in den Abend hineinfeiert, kann sie das Fest nicht gänzlich genießen. Und tatsächlich nehmen schon bald schreckliche Dinge ihren Lauf, bei denen Elena eine ungeahnte Rolle spielt ...

Samstag, 12. Oktober 2013

Mystery-Kurzgeschichte Weltentor 2013

Nach einem kleinen Krimi bzgl. der Verlagsunterlagen zu der Mystery-Anthologie 2013 ist jetzt alles unter Dach und Fach. Die ersten E-Mails mit den Unterlagen haben mich nicht erreicht und auf mein Nachfragen hin habe ich quasi in letzter Minute Verlagsvertrag und Druckfreigabe zurückschicken können ...

Die Veröffentlichung des Kurzgeschichtenbandes ist für Dezember 2013 geplant. Diesmal wird es übrigens wieder auch Fantasy- und Science-Fiction-Anthologien geben.

Sonntag, 25. August 2013

Kurzgeschichte wird veröffentlicht!

Drei Monate sind nach meiner Einsendung vergangen, nun ist das Ergebnis des diesjährigen Kurzgeschichtenwettbewerbes des NOEL-Verlages da: Ich bin tatsächlich wieder dabei - das dritte Jahr in Folge! Diesmal handelt es sich nicht um eine Fantasy- sondern um eine Mysterygeschichte mit dem Titel "Ein schreckliches Ende". Die Veröffentlichung der Anthologie (diesmal Taschenbuchformat) ist für Mitte November diesen Jahres vorgesehen.

Florenz im Jahre 1798. Der vierte August ist gekommen und das jährliche Maskenfest steht bevor. Wie viele Andere auch freut sich die junge Näherin Elena schon seit Wochen auf diesen Tag, doch leider plagt sie seit geraumer Zeit ein diffuses Unwohlsein. Aber keinesfalls will sie dieses Großereignis versäumen und findet sich im feinen Gewand und schmucker Maske vor dem Gesicht auf der Piazza della Signoria ein.
Leider verstärken sich ihre Beschwerden und obwohl sie aufgeschlossene Valentina kennenlernt und mit ihr ausgelassen in den Abend hineinfeiert, kann sie das Fest nicht gänzlich genießen. Und tatsächlich nehmen schon bald schreckliche Dinge ihren Lauf, bei denen Elena eine ungeahnte Rolle spielt ...

Mittwoch, 7. August 2013

Helden der Schattenwelt: Muldor, Fürst der Toten



Neben der Vampirin Ylrana gibt es einige weitere Personen, die eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielen. Im Folgenden eine Textstelle über Muldor, den Fürst der Toten:

Ylrana verspürte Schmerzen und wurde unsanft an ihre schwere Verletzung am Bein erinnert. Ihr Körper hatte die bohrende Qual für einige Zeit ausgeblendet, doch nun meldete diese sich energisch zurück. Die junge Vampirin fühlte sich schwach und humpelte ungelenk auf ein niedriges Mauerstück zu, um sich dort erst einmal festzuhalten. Sie konnte ihr linkes Bein weder abwinkeln, noch sonderlich belasten, ohne dass ihr sofort Tränen der Pein in die Augen schossen. So eindrucksvoll sie gerade den Rattendämon erledigt hatte, so hilflos war sie nun.
Die Menge löste sich langsam auf und Ylrana hatte Mühe, sich auf die Umgebung zu konzentrieren. Ein unangenehmes Gefühl des Beobachtet-Werdens hüllte sie ein und unwillkürlich blickte die verletzte Vampirin nach links. Dort zogen sich die schaurigen Dämonen gerade in den hinteren Teil der Anlage zurück. Vorne dran jedoch stand die Spinnendämonin Baztuul und die vier vorderen glänzenden Augen waren mit unergründlichem Blick auf Ylrana gerichtet. Erst nach einem unangenehm langen Augenblick kam Bewegung in die Spinnenbeine und mit flinken Schritten wendete sich Baztuul ab, um ihren Landsleuten zu folgen.

„Auf sie musst du aufpassen“, erklang plötzlich Muldors gurgelnde Stimme von Ylranas rechter Seite und sie zuckte erschrocken zusammen. Sie hatte den Untoten gar nicht kommen gehört. Erschöpft und überfordert blickte sie den Toten-Fürst an, dessen emotionsloses Gesicht wie gewohnt keine Regung zeigte.
„Baztuul ist eine der tödlichsten Dämonen, die uns momentan bekannt sind. Sie wird deinen unerwarteten und spektakulären Sieg als Herausforderung ansehen.“
Ylrana blinzelte müde. „Tut mir leid, Muldor, aber ich … ich weiß momentan gar nicht, wo mir der Kopf steht. Ich weiß doch selber nicht einmal, was gerade eben mit mir passiert ist.“ Die junge Vampirin war sichtlich verwirrt. Knirschende Schritte näherten sich und zu allem Überfluss tauchte nun auch noch Galrim bei ihnen auf. Sacht wallten seine langen, glatten Haare um seine Schultern. Erstaunlicherweise waren die tiefen Krallenverletzungen in seinem blassen Gesicht schon deutlich abgeheilt. Mit zornigem Blick wandte er sich an Muldor: „Das Mädchen kommt jetzt mit uns! Du hast sie lange genug in deinen kalten Fingern gehabt!“
Auch wenn Muldor keine Gefühlsregung zeigte, kannte Ylrana ihn mittlerweile gut genug um zu wissen, dass der Untote nun wütend war. Der feste Griff um seinen knorrigen Stab bestätigte dies und Ylrana fragte sich, ob Galrim überhaupt wusste, was Muldor damit alles anstellen konnte.
„Sie kam mit uns und sie bleibt auch bei uns, Blutsauger!“, knurrte der Untote gefährlich leise und trat Galrim provozierend einen Schritt entgegen, so dass sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt standen.
„Ihr verdammten Kadaver habt sie entführt! Das kann so nicht akzeptiert werden und das weißt du, Muldor!“
Der lebende Tote verzog seinen faulenden Mund mit den blutleeren Lippen zu einem grotesken Lächeln. „Der Stärkere hat gesiegt, das ist das Gesetz der Schattenwelt!“

Galrim wollte gerade zu einer erbosten Antwort ansetzen, als sich Ylrana zu Wort meldete.
„Mir ist zwar momentan nicht ganz klar, wer sich hier mit wem freundschaftlich die Hand schüttelt oder wer sich am liebsten den Schädel einschlagen würde aber Tatsache ist“, Ylranas Stimme wurde lauter und ihr Blick lodernd vor Zorn, „dass ich es überhaupt nicht mag, wenn über meinen Kopf entschieden wird! Ich dachte, das hätte ich bereits deutlich gemacht!“
Einen Moment lang blickten Galrim und Muldor Ylrana verdutzt an, während die einen Kopf kleinere Vampirin mit forschem Blick zwischen den beiden hin und her sah.
„Ich kann sehr gut für mich alleine entscheiden, vielen Dank!“, fauchte sie und tatsächlich schwiegen die beiden verwirrt.
„Aber …“, hob Galrim an, doch er wurde sofort mit einer zackigen Handbewegung von Ylrana unterbrochen. „Kein aber! Ich bin zwar eine Vampirin wie du, aber warum legst du so immens großen Wert darauf, mich zu dir zu holen? Woher soll ich wissen, was du mit mir vorhast?“ Galrim presste verbissen die Lippen aufeinander. Er konnte diese Frage nicht beantworten, weil er es selber nicht genau wusste. Er würde Ylrana zur Feste Eri’Riat zurückbringen und dem Rat vorführen, doch was würde dann geschehen?
Ylranas Sinne waren wieder klarer und sie kam richtig in Fahrt. „Dachte ich mir! Also lass mich endlich in Frieden!“
Eine heiße Schmerzwelle zuckte von Ylranas verletztem Bein durch ihren Leib und zeigte sich auf ihrem verzerrten Gesicht. „Und wenn ihr mich jetzt entschuldigt, ich muss mich um mein Bein kümmern, sonst glaube ich gehe ich bald nirgendwo mehr hin.“
Mühsam und unter großen Qualen humpelte Ylrana davon, doch schon nach wenigen Schritten merkte sie, dass sie nicht weit kommen würde. Die Beschwerden wurden unerträglich und Tränen der Wut und des Schmerzes füllten ihre Augen. Sie wusste, dass sie einen jämmerlichen Anblick darbot und diese Offenbarung von Schwäche war Ylrana peinlich. Drei Schritte trennten sie noch von dem nächsten Mauerrest eines ehemaligen kleineren Gebäudes und mit letzter Kraft schleppte sie sich dorthin. Sie ließ sich mehr zu Boden fallen, als dass sie sich absetzte und schwarze Farbkleckse tanzten vor ihren Augen, während sie nach Luft japste.

Als der bohrende und lähmende Schmerz nachließ, sah sie eine Gestalt vor sich stehen: Muldor. Ylrana seufzte matt. Ich brauche Hilfe! „Geh weg“, hauchte sie erschöpft, doch es klang nicht halb so überzeugend wie beabsichtigt. Ylrana musste sich eingestehen, dass sie heilfroh war, dass Muldor ihr gefolgt war. Er war momentan der Einzige, den sie zumindest ein wenig kannte und vertraute, einfach weil sie ihn einschätzen konnte, auch wenn er sie oftmals recht hart behandelt hatte.
„Ich sehe mir nur mal dein Bein an, dann bin ich auch schon wieder weg“, sprach der Untote mit ungewohnter Zurückhaltung in der Stimme und kauerte sich ab, um sich die Verletzung aus der Nähe anzusehen.
„Wenn du meinst“, sprach Ylrana möglichst beiläufig. Hoffentlich kann er etwas tun!
Einige Augenblicke musterte der Toten-Fürst das verdrehte, gebrochene Bein, dann sah er Ylrana mit seinem starren Blick an.
„Wird kurz wehtun“, sprach er schlicht. Ylrana atmete tief ein, denn sie befürchtete, dass Muldor stark untertrieb. Der Untote legte seinen Stab zur Seite und packte unvermittelt mit seiner starken linken Hand Ylranas Oberschenkel knapp über dem Knie. Glühender Schmerz durchzuckte Ylrana und sie konnte es nicht verhindern, leidvoll aufzustöhnen. Ihr Atem ging stoßweise und sie biss die Zähne fest aufeinander. Muldor griff nun Ylranas Schienbein mit der rechten Hand und Ylrana spürte leichten Zug an ihrem zerborstenen Knochen. Nun ahnte sie, was er vorhatte: Er musste Ylranas Beinbruch auseinanderziehen und einrichten!
Muldors kalte Augen suchten Ylranas Blick. „Bereit?“
Die Vampirin schüttelte verkrampft den Kopf. „Nein“, zischte sie zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.
„Gut.“ Und ohne ein weiteres Wort zog Muldor mit einem gewaltigen Ruck an Ylranas Bein. Unbeschreibliche Schmerzimpulse rasten durch ihren Körper und äußerten sich in einem lauten, langen und gellenden Schmerzensschrei. Ylrana hatte das Gefühl, als würde Muldor ihr bei lebendigem Leib das Bein ausreißen.

Als sie wieder klarer sehen konnte, war der Untote gerade dabei, Ylranas Bein an mehreren Stellen mit seinem knorrigen, alten Stab zu berühren. Dabei murmelte er unverständliche Worte und mit einem Mal klangen die mörderischen Schmerzen ab. Kaum malträtierten sie ihr Bein nicht mehr, war Ylrana wieder Herr ihrer Sinne und schaute Muldor geschwächt, aber fasziniert zu. Noch einige Augenblicke lang behielt der Toten-Fürst sein eigentümliches Ritual bei, dann erhob er sich langsam.
„Du kannst wieder laufen. Alles weitere heilt ab, wenn du das nächste Mal Blut trinkst.“
„Wieso hilfst du mir und lässt mich nicht einfach in meinem Elend alleine?“, hinterfragte Ylrana Muldors Verhalten. Wieder einmal hatte der Untote sie überrascht. Obwohl sie sich ihm gegenüber auflehnend verhalten hatte, half er ihr scheinbar unbeirrbar.
„Weil ich den Eindruck habe, dass wir dich noch brauchen werden. Ich weiß nicht wann oder wie, aber ich bin mir sicher, dass du unser aller Schicksal beeinflussen wirst. Also …“ Er sah sich vorsichtig nach links und rechts um, bevor er wieder zu ihr herabblickte. „Bleib am Leben!“
Langsam wandte sich der Untote ab und ging mit tappenden, ungelenken Schritten davon.
„Muldor?“
Der Toten-Fürst blickte sich zu Ylrana um.
„Danke“, sprach die Vampirin schlicht.
Muldor nickte nur mit ausdruckslosem Gesicht und setzte dann seinen Weg fort.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Randar - Die Schattenwelt Concept Art

Auf dem Weg zum fertigen Coverbild wurden unterschiedliche Ideen aufgegriffen und von meiner Frau Angelika in Konzeptzeichnungen umgesetzt. Fest stand, dass die Protagonistin Ylrana in irgendeiner Form auf dem Cover dargestellt werden sollte. Ich finde alle Bilder auf ihre Weise großartig und es wäre viel zu schade, sie in der Schublade versauern zu lassen:

Ylrana + Baum 1; Hier wirkt Ylrana eher älter 
Ylrana + Baum 2; Ylrana in jüngerer Darstellung

Ylrana Fluggestalt; beginnende Verwandlung

Ylrana; das Basisbild des finalen Covers

Mittwoch, 22. Mai 2013

Kurzgeschichte eingereicht

Nachdem meine Kurzgeschichte beim Wettbewerb des ArtSkript Phantastik Verlages leider abgelehnt worden ist, geht sie nun beim diesjährigen Wettbewerb des NOEL-Verlages ins Rennen. Die letzten zwei Jahre konnte ich hier bereits Kurzgeschichten im Bereich Fantasy veröffentlichen, die aktuelle Geschichte gehört jedoch eindeutig zu Mystery ...

Florenz im Jahre 1798. Der vierte August ist gekommen und das jährliche Maskenfest steht bevor. Wie viele Andere auch freut sich die junge Näherin Elena schon seit Wochen auf diesen Tag, doch leider plagt sie seit geraumer Zeit ein diffuses Unwohlsein. Aber keinesfalls will sie dieses Großereignis versäumen und findet sich im feinen Gewand und schmucker Maske vor dem Gesicht auf der Piazza della Signoria ein.
Leider verstärken sich ihre Beschwerden und obwohl sie aufgeschlossene Valentina kennenlernt und mit ihr ausgelassen in den Abend hineinfeiert, kann sie das Fest nicht gänzlich genießen. Und tatsächlich nehmen schon bald schreckliche Dinge ihren Lauf, bei denen Elena eine ungeahnte Rolle spielt ...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Die Menschen der Schattenwelt



Die Menschen fristen in der Schattenwelt Randárs ein hartes Dasein. Die dunkle Seite der Welt ist für alle möglichen Kreaturen, Geschöpfe und Wesen geschaffen, nur nicht für die Menschen. Und dennoch sind sie im Gesamtsystem der Welt wichtig, auch wenn sie in der Nahrungskette bedrückend weit unten stehen.

Die Gegebenheiten der Schattenwelt, wie beispielsweise die Ewige Nacht, verhindern beharrlich, dass die Menschen sich weiterentwickeln und womöglich gar erheben könnten. So sind sie mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt und haben weder die Zeit noch die Möglichkeiten zum Fortschritt. Ursprünglich waren die Menschen weit in der Schattenwelt verbreitet, doch die meisten findet man mittlerweile im Reich der Vampire, paradoxerweise genau bei dem Schattenvolk, welches die Menschen bzw. ihr Blut als Nahrung braucht. Aber im südwestlichen Teil der Schattenwelt ist das Klima für die Menschen am verträglichsten und sie haben gelernt, sich im großen Larkgebirge sowie dem dazugehörigen Wald gut zu verstecken. Bei den Dämonen gibt es nur wenige Menschen, da die Dämonen einfach grundlos töten, während die Vampire sich nur so viel holen, wie sie brauchen, denn die Blutsauger haben sehr wohl erkannt, dass sie mit ihrer bevorzugten Nahrungsquelle vorsichtig umgehen müssen.

Untote sind da ebenfalls weniger zimperlich und wenn wieder einmal eine Jagdgruppe der Menschen durch die Hirangotu streift, greifen die Untoten sie auf wenn möglich und machen sie zu einem der ihren. So manch einer wird auch lebend gefangen, da die Untoten für ihre Zombies in den Hügelgräbern lebende Nahrung brauchen … Aus dem südöstlich gelegenen Lebenden Wald der Werwölfe halten sich die Menschen nahezu völlig fern, nicht wegen der Wolfsmenschen, sondern weil der beseelte Wald sie nicht haben will.

Es bleiben also nicht viele Orte, an denen sich die Menschen aufhalten können und es gibt noch weniger, an denen sie sich wirklich sicher fühlen können. Und trotz all dieser erdrückenden Widrigkeiten sterben die Menschen nicht aus, sondern stellen sich Tag für Tag der Herausforderung, angetrieben von einer ungreifbaren Hoffnung, dass sich eines Tages alles für sie zum besseren wenden würde.

Als Ylrana mit ihrem silberweißem Haar geboren wird, erstarkt die Hoffnung erneut, doch Ylranas Schicksal ist es nicht, den Menschen zu helfen. Zunächst sieht es sogar so aus, als würde sie zu ihrer Verderberin werden, doch ihre wahre Bestimmung ist es, sich gegen den Untergang der Schattenwelt zu stemmen. Bei dem, was der Schattenwelt zur Jahrtausendwende bevorsteht, ist das keine leichte Aufgabe …

Dienstag, 12. März 2013

Am 23.03.13 ist ...

... Indiebookday!

Eine sehr nette Idee, die für den Samstag, 23.03.13 geplant ist. Geht in den Buchladen und kauft euch ein Buch von einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag und zeigt das Buchcover in einem sozialen Netzwerk. Die Marktmacht der "Großen" ist erdrückend, warum also nicht auf diese Weise auf sich aufmerksam machen.

Sonntag, 24. Februar 2013

Kurzgeschichte eingereicht

Letzte Woche habe ich eine Kurzgeschichte zur Ausschreibung "Masken" des Art Skript Phantastik Verlags eingesandt:

Florenz im Jahre 1798. Der vierte August ist gekommen und das jährliche Maskenfest steht bevor. Wie viele Andere auch freut sich die junge Näherin Elena schon seit Wochen auf diesen Tag, doch leider plagt sie seit geraumer Zeit ein diffuses Unwohlsein. Aber keinesfalls will sie dieses Großereignis versäumen und findet sich im feinen Gewand und schmucker Maske vor dem Gesicht auf der Piazza della Signoria ein.
Leider verstärken sich ihre Beschwerden und obwohl sie aufgeschlossene Valentina kennenlernt und mit ihr ausgelassen in den Abend hineinfeiert, kann sie das Fest nicht gänzlich genießen. Und tatsächlich nehmen schon bald schreckliche Dinge ihren Lauf, bei denen Elena eine ungeahnte Rolle spielt ...


Der Einsendeschluss ist der 28.02.13 und dann wird es wie üblich eine ganze Weile dauern, bis man erfährt, ob es für einen Platz im Buch gereicht hat. Würde mich sehr freuen, zumal ich hier einmal das High-Fantasy-Genre verlassen habe.

Sonntag, 3. Februar 2013

Volk der Schattenwelt: die Werwölfe



In der bereits beschriebenen Reihe der Völker (Dämonen, Geister, Vampire, Untote) fehlen noch die Werwölfe als vorletztes Volk. Die Wolfswesen ähneln einer Vermischung von Mensch und Wolf, wobei der Wolfsaspekt deutlich dominanter ist. Sie können zwar auf zwei Beinen aufrecht gehen, wirken dabei aber gedrungen und ungelenk, daher bevorzugen fast alle Werwölfe den Vierfüßlergang. Ihre Körper sind stark befellt, lassen aber immer noch die stellenweise menschlichen Körperproportionen sichtbar. Die unterschiedliche Ausprägung des Wolfsaspektes wird in ihren Gesichtern am deutlichsten. Bei manchen ist die Wolfsschnauze sehr ausgeprägt, bei anderen gleich sie eher der menschlichen Nase. Manche Werwölfe haben typisch gelbe Wolfsaugen, andere betrachten die Welt aus Menschenaugen.

Die Wolfswesen leben im Südosten der Schattenwelt in einem riesigen Mischwald, der in nördliche und westliche Richtung durch einen breiten Fluss begrenzt wird. Den Wald bezeichnen seine Bewohner als Crûtuch, als Lebender Wald. In der Tat handelt es sich hierbei um kein gewöhnliches Gehölz, sondern um ein gewaltiges Lebewesen, das eine Seele hat, das Dinge verbirgt oder preisgibt, wie es ihm beliebt. Immer zur zweimaligen Finsternis, der Jahreswende, wandeln die Bäume in Crûtuch umher und finden einen neuen Platz. Einstmals bekannte Wege verschwinden, dafür tun sich neue auf.

Die Werwölfe sind ein Teil von ihm und bleiben dank Crûtuch von anderen Völkern weitestgehend unbehelligt. In ihrem Wald leben die Wölfe in Rudeln unterschiedlicher Größe und durchstreifen die Lichtungen und den Forst. Die Jagdreviere sind streng aufgeteilt und gerade die strikte Trennung lädt dazu ein, in zwar harten aber immer nur spielerischen Wettkämpfen auf die Probe gestellt zu werden. Regelmäßig versammeln sie sich auf Felserhöhungen und Lichtungen und lassen ihr Wolfsgeheul erklingen. Steht der Wind günstig, können sogar die Untoten etwas davon wahrnehmen.

Der Werwolf Chaz ist ein erfahrener Fährtensucher und staunt sehr, als die Untoten zum letzten Schattenkonzil des sechsten Jahrtausends die weißhaarige Vampirin Ylrana mitbringen. Die Bedeutung über Ylranas Erscheinen weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, aber Chaz ahnt, dass sich ihre Wege kreuzen werden …

Donnerstag, 3. Januar 2013

Ausblick auf 2013



Nein, jetzt kommen keine haufenweise gute Vorsätze, die statistisch gesehen sowieso nicht eingehalten und/oder umgesetzt werden, sondern ich möchte einfach nur berichten, was ich schriftstellerisch für 2013 geplant habe. Aufgrund eines Umzuges Ende letzten Jahres und einer beruflichen Weiterbildung im ersten Quartal 2013 gerät mein Textoutput etwas ins Stocken, aber ich klammere mich jetzt einfach mal an ein Zitat von Franz Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ – auch wenn ich momentan nur kleine Schritte machen kann.

Nach bereits zwei Veröffentlichungen beim NOEL-Verlag im Rahmen des jährlichen Kurzgeschichtenwettbewerbes Weltentor möchte ich auch 2013 wieder mitmachen. Ich neige dazu, eine in der virtuellen Schublade schlummernde Kurzgeschichte hierfür hervorzuholen und zu überarbeiten, aber evtl. schreibe ich auch etwas völlig Neues.

Bzgl. Kurzgeschichten könnte sich vielleicht dieses Jahr noch etwas ergeben, da der ALM-Verlag bereits für letztes Jahr einen Weihnachtskurzgeschichtensammelband in die Planung aufgenommen hat, allerdings wurde das Projekt verschoben – 2013 vielleicht? Meine Weihnachtsgeschichte ist ebenfalls in der virtuellen Schublade (erstaunlich, was da so alles drin ist …) und wäre nach einer Überarbeitung startklar. Hierzu eine kleine Anekdote: Ohne zu wissen, dass der Sammelband 2012 nicht erscheinen wird, fiel mir im Sommer letzten Jahres siedendheiß ein, dass der Abgabetermin nur noch wenige Tage entfernt lag. Also wollte ich bei unbedingt noch etwas Weihnachtliches zu Papier bringen und zog mich in den Keller zurück, um bei "Kling Glöckchen klingelingeling" auf dem Kopfhörer mitten im Sommer in Weihnachtsstimmung zu kommen …

Randár 3 – so lautet der schmucklose Arbeitstitel meines nächsten Romanprojekts und ich habe vor, im Laufe des Jahres noch einmal in die Licht- und Schattenwelt Randárs zurückzukehren. Ob ich damit tatsächlich 2013 fertig werde, muss ich aus zeittechnischen Gründen offenlassen. Derzeit stecke ich in der Plotphase und taste mich an eine (hoffentlich) spannende Story heran (siehe hierzu den Blogeintrag: Wenn es ein Randár 3 gäbe …).

Weiterhin möchte ich den Blog mit Inhalten füttern und wenn es hierzu Ideen, Wünsche und Anregungen gibt, habe ich immer ein offenes Ohr. Wer möchte, kann mich auch auf Facebook "liken", wie es so schön neudeutsch heißt :).

In diesem Sinne einen guten Start ins Jahr 2013!

Kilian Braun