Dienstag, 7. August 2012

Volk der Schattenwelt: die Untoten


Ein Volk bestehend aus Skeletten, Leichnamen und Zombies, ein Volk der lebenden Toten: die Untoten. Es liegt auf der Hand, dass Gefühlskälte und Horror ihre hervorstechenden Aspekte sind. Sie beanspruchen seit je her den westlichen Teil der Schattenwelt für sich, die Hirangotu-Steppe bis hinunter zum Larkwald und Gebirge, sowie eine Hügelkette in nördliche Richtung und das Land bis zum Westlichen Weltenriss. Im Laufe vieler Jahre haben die Untoten eindrucksvolle unterirdische Katakomben, Tunnel und Gräber erschaffen, in denen sie hausen.

Die Untoten besitzen innerhalb ihrer Gesellschaft eine strenge Hierarchie: Der Anführer ist der Totenfürst, Träger des Herrscherstabes und uneingeschränkter Gebieter über alle Untoten. Ihm folgen die Leichname, gut erhaltene Tote, zwar mit teils grässlichen Wunden, aber dennoch sehr mobil und in der Lage, sich zu artikulieren. Niederste Riege bilden die Skelette. Klappernde Knochendiener und simple Befehlsempfänger, die beständig Anleitung benötigen und keinen eigenen Willen mehr haben. Unter den Leichnamen ist die Höchststrafe, zu einem Skelettdiener „degradiert“ zu werden … Zombies gibt es nur wenige und sie stehen in gewisser Weise auf einer Stufe mit den Knochendienern. Sie können sich zwar aufgrund ihres Verfalls kaum mehr fortbewegen, bergen aber viel Magie in sich, speichern und erneuern diese, während sie langsam wankend durch die Tunnel der Hügelgräber schlurfen. Zombies benötigen lebende Nahrung, daher blüht einem von Untoten gefangenen Menschen oft ein grausiges Schicksal: Entweder wird er an die Zombies in den Hügelgräbern verfüttert oder selber zum Untoten gemacht.

Bei aller Grausamkeit und Schaurigkeit sind die Untoten keine Primitivlinge. Sie versuchen wie jedes andere Volk auch, in der Schattenwelt zu überleben und ihren Platz zu behaupten. Die Totenfürsten sind bestrebt, Wissen zu sammeln und zu mehren, es zu verwahren und immer weiter zu geben. Leichname sind oftmals außerordentlich magiebegabt und versuchen neue Fähigkeiten und Spielarten der Zauberei zu entwickeln. Untote haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von etwa achtzig Jahren (nach ihrer Verwandlung zum Untoten), Skelette könnten sogar weitaus länger existieren, doch zumeist fallen sie vorher im Kampf.