Mittwoch, 24. März 2010

Neue Karte von Randár


Mit der neuen, detaillierten Landkarte von „Randár – Die zerschlagene Welt“ können die wichtigen Orte der Handlung gut eingeordnet werden, ebenso wie die Reise von Eodarn und Ulrok.


Anlässlich der neuen Karte sei an dieser Stelle mein Blogeintrag vom 23.12.09 zitiert:

„Die zerschlagene Welt“ war ursprünglich eine komplette, riesige Landmasse gewesen. Der Schöpfergott Ranhír persönlich war für Auseinanderbrechen des Kontinents verantwortlich, denn vor etwa achttausend Jahren kämpfte er gegen den Schattengott Raloth, sein dunkles Gegenstück. Beinahe zweitausend Jahre lang hatten die Götter zuvor gegeneinander gekämpft, die Welt dabei schwer verwüstet und tausende Lebewesen in den Tod gerissen. Doch die Götter waren sich ebenbürtig: Keiner hatte die Macht, den anderen endgültig zu besiegen. Ranhír jedoch konnte und wollte es nicht dulden, dass die eigens von ihm geschaffene Welt von Finsternis getrübt war und sah keine andere Möglichkeit, als seinen göttlichen Hammer mit aller Kraft und Macht, die ihm als Schöpfergott gegeben war, gegen das dunkle Land Raloths im Zentrum von Randár zu schwingen.

Eine noch nie da gewesene Urgewalt erschütterte die Welt und der Kontinent brach in drei Teile auseinander. Ranhír hatte mit seinem Hammerschlag kurzerhand das düstere Land im Zentrum Randárs auf die andere Seite des Weltenballes verbannt, wo es nun als einsame Insel inmitten eines tosenden Ozeans existierte. Den geschwächten Schattengott Raloth sperrte er in den großen und einzigen Berg der Insel und versiegelte Raloths Kerker zusätzlich mit einem eigens erschaffenen, kostbaren Artefakt. Niemals wieder durfte Raloth freikommen und seine Ramak gegen die Völker Randárs führen.

So kam es, dass Randár aus drei großen Kontinenten besteht: der Obere Splitter (Heimat der Menschen und Orks), der Linke Splitter (Heimat der Elfen und Trolle) und der Rechte Splitter (Heimat der Zwerge und Drachen). Die einstmals bestehende Harmonie war längst dahin und die Völker waren sich uneins, bekämpften sich, mieden sich, mochten sich nicht. Und genau in diesem brüchigen Zustand des Gleichgewichts wird die Welt von ihrer Schattenseite eingeholt. Einer aus jedem Volk wird das Schicksal der Welt entscheiden: Weiter bestehen oder untergehen.