Samstag, 17. Juni 2017

Wie fühlt es sich an?

Ich unterbreche gerade meine Überarbeitung, um für einen konkreten Anlass ein Exposé zu schreiben. Wie fühlt es sich an, so etwas zu Papier zu bringen?

Es ist die Entdeckung einer Geschichte, die zuerst nur diffus durch den Nebel der unendlichen Möglichkeiten schimmert, verheißungsvoll darauf wartend, endlich gefunden zu werden. Mit jedem Wort, jedem Absatz und jeder Seite wird sie deutlicher, mit jeder Überarbeitung klarer und präziser. Sie offenbart unbekannte Orte, spannende Personen und dramatische Wendungen. Wenige zusammenfassende Worte zeigen auf, was später den Leser auf eine Reise mitnehmen wird, eine Reise durch eine Geschichte, die ihn unterhält, packt und berührt, über die er nachdenkt und entzückt und traurig zugleich ist, wenn die letzte Seite gelesen wurde.

Nie sind alle Geschichten erzählt, nie ist etwas unmöglich, und keine Welt ist zu fern, als dass ich sie nicht erreiche - und zu euch bringen kann :)

Bildquelle: pixabay.com

Mittwoch, 7. Juni 2017

Die Saga geht weiter ...

Seit kurzer Zeit ist es amtlich: Die Qel'tar-Saga geht bei hockebooks E-Book-Verlag weiter!
Wann? Wenn alles klappt, wird Band 2 noch 2017 erscheinen.




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Sonntag, 14. Mai 2017

Textschnipsel Horror-Kurzgeschichte

Ich befasse mich gerade mit einer Kurzgeschichte im Horror-Genre, das Motto lautet: "Auf Lovecrafts Spuren".

Hier ein Textschnipel:


Wie geht es weiter?

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Freitag, 28. April 2017

2. Branchentreffen des Phantastik-Autoren-Netzwerk e.V.

"Am 20.04. war es wieder soweit: bla bla bla ..." - langweiliger kann man einen Bericht über eine Veranstaltung nicht anfangen. Da muss etwas anderes her. Der Phantastik-Autoren-Netzwerk e.V. befindet sich im zweiten Jahr seit der Gründung und hat vom 20. bis 22.04.17 auf dem Campus des GLS Sprachzentrums in Berlin zum zweiten Branchentreffen geladen. "Größer, toller, phantastischer" war nicht das Motto, sondern "Per Anhalter durch die Phantastik - inhaltliche und mediale Grenzen überschreiten" und da ich beim ersten Branchentreffen nicht dabei war, kann ich nicht sagen, ob es größer, toller und phantastischer war, für mich war es schlichtweg groß, toll, phantastisch. Punkt.

Es ist Donnerstag, 20.04. ca. 6:25 Uhr, mein Abreisetag. Als ich meine E-Mails nochmal kurz checke, fällt mir fast das Handy aus der Hand. Um 3:36 Uhr hat AirBerlin meinen heutigen Flug um 10:40 Uhr abgesagt. Hach, es geht doch nichts über eine zeitnahe Informierung des geschätzten Kunden. Hektisch wähle ich die angegebene Servicenummer aus der Do-not-reply-E-Mail. Nach 20 Minuten in der Warteschlange (vermutlich umringt von allen anderen von Flug AB 6188) kann mich ein immerhin kompetenter und freundlicher Hotlinemitarbeiter auf den Flug um 8:40 Uhr umbuchen. Super! Jetzt muss ich nur noch meine liebe Frau aus dem Bett scheuchen, sie dazu motivieren, sich innerhalb von 5 Minuten anzuziehen, damit sie mich noch vor der Arbeit zum Flughafen MUC fahren kann, denn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schaffe ich es niemals. Sie war verständlicherweise über die Maßen begeistert, hat aber Gas gegeben und all das gemacht (dafür sollte es die Ehefrau-mit-anstrengendem-Autorenehemann-Verdienstnadel in Bronze geben). Um 8:10 Uhr war ich am Flughafen, bin durch die Sicherheitskontrolle gestolpert und quasi gleich ins Flugzeug. Na also, was soll die Aufregung? Hat ja super geklappt, ab jetzt mache ich das immer so.

Es ist ca. 11:23 Uhr und ich komme am GLS Campus in Berlin an. Fleißige PAN-Helfer sind im Foyer schon zugange und bauen den Akkreditierungsbereich für das Branchentreffen auf - ich war ehrlich beeindruckt. So sieht gute Organisation aus, und - Achtung Spoiler - mein erster Eindruck hat mich nicht getäuscht: Das ging die drei Tage so weiter. Ich schüttele anfangs noch etwas eingeschüchtert Hände, versuche krampfhaft mich daran zu erinnern, wen ich schon in der Phantastik-Autoren-Lounge auf der Leipziger Buchmesse getroffen habe und vor allem wie die Person hieß. Ein Hoch auf die Namenschilder! Eilig mache ich mir meines an den Pulli und stelle Stunden später im Spiegel fest, dass es schief und zu tief hängt. Kilian, du bist ein echter Profi.

Der Donnerstag war der Workshoptag und zuerst habe ich mir etwas über Gamewriting angehört (Falko Löffler hat das wunderbar kurzweilig und interessant vorgetragen), dann ging es für mich zum Thema "Schreiben einer Schwertkampfszene". Schwertkampf? Kann ich. Naja, so ein bisschen, ist schon eine Weile her. Aber Susanne Pavlovic, Autorin und Lektorin, hat nicht nur Ahnung vom Schwertkampf, sondern auch vom Schreiben. Ihre Tipps waren super, das vorbereitete Handout noch supererer. Dann folgte eine Diskussionsrunde "Von der Storyidee zum phantastischen Audio-Entertainment", der zu folgen ebenfalls sehr informativ war (Hörbuchsprecher haben auch live eine verdammt geile Stimme, das muss man mal so sagen). Für den Abschluss des Tages war "Networking XXL" in der Pizzeria Due Forni organisiert, die sich aus platztechnischen Gründen panisch gegen einen verfrühten Einfall der Autoren/Lektoren/Blogger/Verleger-Meute vor dem Reservierungstermin um 20 Uhr gewehrt haben. Gute Pizza und gute Gespräche, so kann ein Tag enden.

Freitag und Samstag folgten Impulsvorträge, Diskussionsrunden und in den Pausen neben hervorragendem Catering auch Networking-Möglichkeiten nonstop. Ich habe mich am Freitag der "PAN17-Twittertaskforce" angeschlossen, nachdem ich von Ann-Kathrin Karschnik als Twitter-Padawan aufgenommen wurde. Ja, es hat dann mit dem livetwittern besser geklappt als ich dachte und wenn ich richtig gesehen habe, war #PAN17 lange auf Platz 2 der DE-Hashtag-Trends. Yay! Am Abend gab es Lesungen von Christian von Aster und Luci van Org als zweites Gipfeltreffen der Phantastik. Christians Vortrag der Koboldgeschichte war phänomenal.





Ich kann gar nicht alles aufzählen, was ich an Ideen, Impulsen, Kontakten und netten Gesprächen mitgenommen habe. Als es am Samstag viel zu schnell auf meine Abreisezeit zuging und ich mich von liebgewonnenen Menschen verabschieden musste (also allen), war mir dann doch ein wenig schwer ums Herz (was ich mir natürlich nicht anmerken lassen wollte). Es kann doch nicht schon vorbei sein?! Ich hab doch noch längst nicht mit allen gesprochen!


Drei Tage in der PAN-Branchentreffen-Welt waren wie ein kleiner Urlaub und das Branchentreffen 2018 in Köln ist jetzt schon bei mir im Kalender ein Pflichttermin. ;)

#PAN17 #PAN18

PS: Hatte ich erwähnt, dass ich warum auch immer ein Hotelzimmerupgrade vom Einzelzimmer auf ein Vierbettzimmer erhalten hatte? Ich dachte, dass passiert immer nur anderen ...


Text: (c) Kilian Braun 2017
Bilder: kosten- und rechtefreie Fotos vom PAN e.V.; letztes Bild (c) Kilian Braun 2017